Soundtrip 25:
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Sonntag 30. August 2015
Soundtrip 25 - Das Jubiläum (27. August-7. September) mit

BERTONCINI - LEHN (Wien)

Tiziana Bertoncini, Violine
Thomas Lehn, Analog-Synthesizer
sowie

Claus van Bebber (Kalkar), Schallplatten,
Achim Zepezauer (Dortmund), Tischlein Elektrisch, und
Philippe Micol (Duisburg), Sopransaxophon und Bassklarinette


15h im Lehmbruck Museum, Friedrich-Wilhelm-Strasse 40, 47051 Duisburg
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Im Mittelpunkt des 25sten Soundtrips sollte ursprünglich der Aachener Schlagzeuger Paul Lovens stehen.
Da er leider erkrankte, spielten an seiner Stelle dieses gegenwärtig in Wien lebende Duo.

Tiziana Bertoncini und Thomas Lehn arbeiten bereits seit 2002 zusammen. Sie treten gemeinsam als Duo auf, aber auch in größeren Formationen wie dem zeitgenössischen ensemble]h[iatus auf. Ihr geteiltes Interesse an einem erweiterten Begriff der neuen Musik, welcher Improvisation, Komposition, Interpretation und Performance gleichermaßen in das künstlerische Wirken einbindet, bildet die gemeinsame Basis ihrer Zusammenarbeit.
Über ihre Duo-CD "Horsky Park", schreibt das Kölner Kulturmagazin "Aufabwegen": "In zwei Tracks hören wir das Aufeinandertreffen von Geige und Analogsynthesizer mit allen Nuancen, die vorstellbar sind. Auch wenn es klischeehaft klingen mag, es stimmt: Bertoncinis Geige, liefert warme und organisch kratzende Klänge. Der Synthi mimt die tollwütige Maschine, nicht ebenfalls ohne eine gewisse Deepness zwar, aber eben doch kälter.
Die Musik auf Horsky Park lebt vom Spannungsfeld zwischen griffigen, spreizend-aufjauchzenden Saitenbearbeitungen und blubbernd-pulsierenden Tönen. Manchmal wird es noisig, zum Teil auch zart-flächig oder verknistert; immer ist spannend, wie viele Details in den Ecke und Winkeln des Sounds zu vernehmen sind.


Achim Zepezauer begann mit acht Jahren ernsthaft Musik zu hören und Schallplatten zu kaufen. In seiner Jugend studierte er Bildende Kunst in den Niederlanden und entschied sich nach dem Verlassen der Akademie für einen Weg als Musiker, Improvisator und Songwriter. Er lebt in Dortmund. Einige seiner Errungenschaften sind der Jazzwerkruhr-Preis 2006 für die DVD "kuhzunft" mit seinen Filmen und Musikvideos, der Aufbau der wohl ersten Freeform-Universitäts-Radio-Show des Ruhrgebiets, die Langzeitmitgliedschaft in der innovativen Grossband "The Dorf" sowie seine CD "choose your favorite nothing" als handmade limited Edition Unikate. Seit 2015 kuratiert er die experimentelle Konzertreihe "mex" im Künstlerhaus Dortmund.

Claus van Bebber ist am Niederrhein geboren und dageblieben. Er ist Autodidakt und seit 1979 freiberuflich als Künstler tätig. Bildende und darstellende Kunst sowie Neue, Experimentelle und Improvisierte Musik sind die Eckpfeiler einer interdisziplinären Arbeitsweise. Die Arbeit 'vor Ort' in unmittelbarer Auseinandersetzung mit der jeweiligen Situation - Raum, Umfeld, Thema - bildet einen Schwerpunkt seiner Arbeit. Einzel- und Gruppenausstellungen, Solo- und Gruppenperformances, Aktionen, Solo- und Ensemblekonzerte. Das Projekt "Schallplattenkonzert" - musizieren mit Vinyl und low-tech Plattenspielern verfolgt er seit 1990.

Philippe Micol kommt aus der Schweiz und lebt seit vielen Jahren in Duisburg. Über eine klassische Ausbildung, die Beschäftigung mit Neuer und Experimenteller Musik sowie mit neuen Tendenzen im Jazz kam er zur Improvisierten Musik. 1982 initiierte er die Werkstatt für Improvisierte Musik in Bern. Er ist Klarinettist, Saxophonist, Interpret, Komponist und Improvisator. Internationale Konzerttätigkeit, Rundfunkproduktionen, interdisziplinäre Arbeiten, Aufenthalte in Berlin und New York City, Elektronische Musik. Aktuell mit Claus van Bebber, Urs Peter Schneider, dem Troja-Quartett und dem Duo Trojasprossen unterwegs.
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