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Freitag 3. November 2017


sowie

Philippe Micol (Duisburg), Sopransaxophon und Bassklarinette


20h im Lokal Harmonie, Harmoniestrasse 41, 47119 Duisburg-Ruhrort, Einlass 19h30
acc_jk_2_aendskal.jpg ElisabethCoudoux-1.jpg ce0dc77b8c733eb6370df271bf4479ad64988d43aend.jpg Micol_ST33_Dssd13.jpg
Der junge Akkordeonist und Komponist Jonas Kocher aus der Schweiz legt den Fokus seiner Arbeit auf die Verhältnisse zwischen Klang, Geräusch und Stille. Er hat ein grosses Interesse für unstabile und unvorhersehbare Situationen sowie für den Prozess des Hörens. In kurzer Zeit ist er zu einem fester Bestandteil der internationalen Szene der Freien Improvisation geworden, hat zahlreiche Konzerte in Europa, Russland, USA und Japan gegeben und arbeitet regelmässig mit Musikern wie Michel Doneda, Axel Dörner, Jacques Demierre, Hans Koch und Gaudenz Badrutt. Bisher sind über 15 Albums mit seiner Musik erschienen auf Labels wie Another Timbre, Potlatch, Insubordinations, Boccias Records.
Als Komponist schreibt er Werke an der Grenze zwischen Neuem Musiktheater, Installation und Konzert. Er hat Aufträge von Ensemble Paul Klee, Compagnie Binoculaire, Ensemble CH.AU, Biennale Bern, Ensemble Phoenix u.a. bekommen.


Elisabeth Coudoux studierte Violoncello an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, und anschliessend an der Hochschule für Musik und Tanz Köln im Fach Jazzcello. Sie ist Mitglied des Musikerkollektivs IMPAKT aus Köln und eng verbunden mit der Kölner und Wuppertaler Improvisationsszene. Sie arbeitete mit Scott Fields, Matthias Muche, Paul Hubweber, Brad Henkel, Albrecht Maurer, Angelika Sheridan, Yoshiko Klein, Ute Völker, Udo Moll, Sebastian Gramss, Tanya Ury, Philip Zoubek und Leonhard Huhn sowie "Multiple Joy⟨ce⟩ Orchestra" und in dem "Ensemble X" von Carl Ludwig Hübsch. Weiterhin ist sie Mitglied des "Wuppertaler Improvisations Orchester". Sie ist auch Interpretin Neuer Musik und war Solistin in der Uraufführung des Werkes "Forma" des Komponisten Michal Prynda.


Improvisierte Musik bzw. Neue Musik stehen im Mittelpunkt von Carl Ludwig Hübschs Schaffen. Aus Freiburg i. Br. stammend lebt er in Köln, leitet eigene Ensembles - "Hübsch's Langfristige Entwicklung des Universums", "Hübsch's Primordial Soup", "ENSEMBLE X" -, ist gefragt als Mitspieler in unterschiedlichen Kollektiven und Projekten und spielt in aller Welt. Hübsch gibt Solokonzerte sowie Workshops für Blechbläser oder Improvisation. Einen wichtiger Schwerpunkt seiner Arbeit ist das Komponieren. Hübsch sieht "aktive Interpreten" als Adressaten seiner Partituren, Musiker also, die genauso gerne Noten lesen wie improvisieren. Sein Studium der Musik erfolgte meist autodidaktisch, praktisch und vorallem stilübergreifend. In Köln war er Gast in der Kompositionsklasse von Johannes Fritsch. Er erfand und kuratiert seit 2004 in Köln die Konzertreihe "Plattform Nicht Dokumentierbarer Ereignisse".


Philippe Micol ist ein Spezialist für Frei Improvisierte Musik und ein Musiker mit weitem Horizont. Neue und Experimentelle Musik, alle Formen der Öffnung sei es der Jazz-Tradition oder der europäischen Musik stehen im Mittelpunkt seiner Arbeit. Als Improvisator tritt er mit namhaften Vertretern des Genres auf. Als Veranstalter und Kursleiter sorgt er für dessen Verbreitung. Als Komponist arbeitet er seit langer Zeit am Konzept der "Improvisations- Studien".
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